Spinnen, Stricken, Sticken - Was man alles so machen kann



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Wieder zurück (Teil 2 - die Sardinengeschichte)


Direkt am ersten Tag sind wir in ein Sardinenfest gestolpert. Es gab über Holzkohle gebratene Fische - quasi Steckerlfisch - wie zuhause im Biergarten. Viele ältere Portugiesen sprachen etwas Deutsch. Gastarbeiter der ersten Welle, Ende der Sechziger Jahre, die bei uns im Ruhrgebiet in irgendwelchen Fabriken malocht haben...


Ein Auflauf am Wasser?
Ich bin immer sehr an Nahrungsmittelproduktion interessiert, daher diese Sardinengeschichte.


Wow! Zu diesem Zeitpunkt haben wir noch nicht geahnt, dass sich dieses Schauspiel mindestens zweimal am Tag abspielt.


Diese Nussschalen gehen auch bei starkem Wellengang aufs Meer hinaus und legen eine große Netzschlaufe, die später von Traktorwinden wieder eingeholt wird.


Viele Leute sind notwendig, um Seile und Netze aufzuwickeln und zu pflegen.


Die Netze sind echt filiert - auch Ausbesserungsarbeiten werden mit der Filetnadel gemacht - naja, auch mal einfach mit Überwendlingsstichen geflochten. Ich wüsste gerne, wer von den Leuten das noch richtig konnte - meine Sprachkenntnisse waren aber nicht ausreichend.


Hier sieht man, wie zwei Traktoren mit Winden das Netz einholen.


Gleich ist es soweit.


Das Foto zeigt nicht, wie krass die armen Fische zappeln, daher musste ich das auch filmen:


Nun, jedenfalls fand ich die kurzen Wege zum Zwischenhändler und Endverbraucher hier sehr faszinierend. Es kam regelmäßig ein Kühllaster vom Supermarkt und der Fischmarkt war direkt oben am Strand, wo die Einheimischen und die vor allem die Restaurantbesitzer die Ware direkt gekauft haben.


Arme Fische. Stimmt! Das hat mich aber nicht davon abgehalten, abends schon wieder reinzubeißen. Habe ich schon erwähnt, dass die gar nicht ausgenommen werden? Ich musste immer sorgfältig um den Organsack herum essen. Fischinnereien sind nicht meine Baustelle.

(Fortsetzung folgt - Schafsfotos wird es auch noch geben)
2.7.11 12:09
 



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