Spinnen, Stricken, Sticken - Was man alles so machen kann



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Ja, genau, Sab! So hatte ich mir das gedacht. Über mehrere Tage hinweg werde ich nun über jede einzelne der 24 Reihen mit jeweils 120 (oder so) Maschen berichten.

Schon schlimm, wenn man (sprachlich) verblödet - so wie ich!

Der Plan war: Die Cranach-Ausstellung in Aschaffenburg (die wohl inzwischen beendet wurde), dann die Loire-Schlösser und an die französische Atlantik-Küste. Kurz gesagt.
Vorab wurde ich von allen möglichen Leuten gewarnt, ohne ausreichende Kenntnisse des Französischen dorthin zu reisen. Vor allem Menschen, die selbst nicht... aber egal.

Der erste Tag war sowieso dem alten Lucas Cranach gewidmet - also meinetwegen sind wir da nicht hin (mein Mann ist der Fan). Die Ausstellung ist einfach überbewertet (gewesen). Aber das passiert ja immer häufiger... Wenn man all die Tafeln, auf denen das historische Umfeld beschrieben wurde, brav durchgelesen hat, dann konnte man schon profitieren und sich über die Zeit der Reformation informieren.
Vielleicht sind Ausstellungen einfach nicht nach meinem Geschmack. Gemäldegalerien eher - die Abwechslung macht's - da kann ich auch schon mal vier Stunden verbringen, ohne zu murren.

Doch dann sind wir weiter gefahren und die Stunde der baulichen Kunstdenkmäler hatte geschlagen. Als Kartenleser sind mir immer wieder vertraute Namen ins Auge gesprungen, da wurde dann ein Stop eingelegt. Die Lorscher Torhalle beispielsweise, eines der wenigen erhaltenen karolingischen Baudenkmäler, liegt im Normalfall recht abseits (aus Münchener Perspektive). Interessant sind hier die Anleihen an die römische Antike - eine Art Pilaster-Gliederung der Fassade, die allerdings - und da kommt das Mittelalter durch - weder in den Proportionen noch in der Systematik stimmig ist.
Beeindrucken wollte ich meinen Mann mit der Romanik - da war der Wormser Dom ganz nah.

- - -


Und dann wagten wir uns ins Nachbarland... Nein, ich werde jetzt nicht alle Loire-Schlösser besprechen. Baukünstlerisch sind sowieso nur wenige von Belang. Aber das hier unten (Cenonceau) ist ein Traum! Ich könnte mir vorstellen, dass es von unten her kalt kommt aber der Blick aus den Fenster auf den Fluss muss traumhaft sein!


Diese Fahrt hat Spaß gemacht. Wir haben uns darauf beschränkt, die Dinger, soweit möglich, nur von außen zu besichtigen (dafür sind wir auch mal durchs Unterholz gestolpert), denn erstens sind durchschnittlich acht Euro bei soundsovielen Schlösschen unbezahlbar und zweitens: Wer will schon einen halben Tag damit verbringen, Teppiche und Holztruhen zu besichtigen?


Nettes Wappen: ein Stachelschwein - ein Kardier-Tier sozusagen...
10.6.07 12:35
 



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