Spinnen, Stricken, Sticken - Was man alles so machen kann



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Wieder so ein Sonntag...
7.5.06 18:23



Gar nicht frühlingshaft ist mein derzeitiges Gestrick. Die Rosedale-Jacke musste ich dann doch sofort anfangen. Und gleich habe ich mich über die Anleitung hinweggesetzt und ein weiteres Intarsien-Rechteck eingefügt, und das alles auf der andere Seite, weil das Knäuel gerade so... war...


Nun ist am Rücken auch was Interessantes zu sehen. Auch die in der Anleitungen vorgesehenen Unterbrechungen der Intarsienstrickerei mache ich nicht – das hätte das schöne pinkfarbene Rechteck an der vorderen Kante zerstört. Nee

Andererseits: So ein hartes und überdrehtes Dochtgarn aus grober Wolle – das kann ich auch!!! Wahrscheinlich sogar besser! Und das werde ich auch mal machen (Die Farben müssen halt zum Teil so grau überhaucht sein, um die Noro-Wirkung zu imitieren). Außerdem war so gut wie in jedem Knäuel ein Knoten und einfach irgendeine Farbe drangeknotet. Da hatte ich meine liebe Mühe, die korrekte Farbfolge wenigstens ein Mal zu rekonstruieren.
Kann es sein, dass die Japaner uns den Ausschuss exportieren, die Bösen?
8.5.06 16:54


Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 19/2006 vom Wollschaf
Was war bzw. ist Dein schlimmstes Strickdesaster?


Meine Antwort von 2003:
Ach...so viele...
*Zum einen damals (die Nicole- und Carina-Zeiten), als ich meinte, Anleitungen nachstricken zu müssen, die entweder gar nicht in meiner Größe waren(!) oder die Maschenprobe (?Was ist das?) gar nicht gepasst hat...Und ich hab einfach weitergestrickt. Da lange ich mir heute noch ans Hirn!
*Und dann wunderbar gelungene Sachen, die ich kaputtgewaschen habe oder die Motten sind reingegangen.
*Polyacryl in jeder Form. Das war das Einzige, was ich mir früher leisten konnte. Aufwendige Pullis – elektrisierend!

...gilt immer noch...

Und heute sag ich noch: Jedes zweite Sommer-Teil! Irgendwie werden Wollsachen besser als G'schichten aus anderen Materialien.
9.5.06 17:45


Weil ich gerade den größten Teil meiner handgesponnenen und noch nicht verstrickten Wolle in Mülltüten mit Mottensäckchen behandle und demnach recht wenig "rumhängt" ist mir etwas ins Auge gesprungen, das perfekt zu Jörgs letztem Eintrag passt. Wer also noch nicht vom Stränge-Waschen überzeugt ist, der lasse sich jetzt hier beschlauen:
Alle diese Stränge sind mit der gleichen Haspel gewickelt worden, die 1,44 Meter Umfang hat. Das Leinen (links) hat sich nicht im geringsten verändert. Ganz rechts ist das Gummi-Merino mit Possum zu sehen, dass nach dem Waschen extrem kürzer geworden ist (unter 1,2 m - das Foto wird dem gar nicht gerecht). Das Blaue ist die Super-fine-Merino und das andere die "normale", glattere, südamerikanische Merinowolle. Weil die feineren Merinosorten feiner gelockt sind, sind sie nach dem Waschen stärker zusammengesprungen. Das verändert auch die Lauflänge,* die ich natürlich erst nach dem Waschen berechne. Zusätzlich – und das ist nur eine Hypothese – spielt bei solchen Fasern dann auch die Kräuselung eine Rolle bei der Veränderung des Dralls des Zwirns nach dem Waschen. Ich denke nämlich, dass ein Haar natürlicherweise auch eine Drehung in sich hat, welche bei gelocktem Haar viel stärker zum Tragen kommt.
Die Tatsache, dass man den korrekten Drall einer Zwirnung nicht bei Einzelfäden beurteilen kann, die schon eine Weile auf der Spule sind, ist sicher bekannt. Ich mache immer schnell einen kleineren Strang zu Beginn, den ich am gleichen Tag noch verzwirne. Den Rest mache ich dann einfach genau so und verlasse mich auf die Probe.
Also, das Waschen lohnt sich schon. Meist erübrigt es sich dann, die Maschenprobe zu waschen, was ich bei gekauftem Garn doch meist mache! Es hat schon was, wenn der Pulli nachher gleich groß bleibt...

[* Ich messe beim Spinnen immer noch die Lauflänge. Und dies nicht, weil ich wissen will, wie dünn ich spinnen kann. Sondern...
Einerseits möchte ich wissen, ob die Stränge ungefähr änhlich dick geworden sind (bei mir schwankt das immer) – dann kann ich entscheiden, an welcher Stelle ich welchen Strang verarbeite (das Dünnste immer an den Oberarmen).
Der wichtigere Grund ist gegeben, wenn ich nach einer Anleitung stricke. Dann kann das Zeug zwar trotz gleicher Lauflänge gar nicht mit dem vorgegebenen Originalmaterial übereinstimmen. Das ist aber auch nicht der Punkt. Anhand der Anleitung, weiß ich, wieviele Meter ich brauche. Dann kann ich ganz präzise die richtige Menge spinnen.]
10.5.06 14:45



So viel ist noch übrig. Eine Menge, die man guten Gewissens als Rest bezeichnen kann. Das darf in die Schublade für eventuelle Flickarbeiten.
Ich habe gestrickt wie eine Gesengte, weil ich so ein Panik hatte, dass das Garn nicht reicht. Das hat mich schier wahnsinnig gemacht, denn ich hatte ja ohnehin schon ein Knäuel mehr gekauft als angegeben – echt – wenn ich da noch was hätte bestellen müssen...
Weil die Maße reichlich waren und ich ohnehin locker stricke, habe ich Größe S genommen (ein Meter Umfang bei Größe S – da passe ich auch noch rein) und siehe da, meine Maschenprobe stimmte ausnahmsweise mal – in jeder Hinsicht. Irre, dass ich mal genau nach Anleitung stricken konnte. Doch die Mengenangabe...


Mitten in der Nacht noch gewaschen und ein Foto vom Rücken geschossen – den kriegt ihr ja nie mehr zu sehen (Ganz nebenbei sieht man auf diesem Foto auch, warum Raglan nicht so g**l ist, diese Hängeschultern... pöh). Ich habe ganz beliebig noch Intarsienstreifen eingefügt. Das hat sich vorteilhaft auf die Farbverläufe ausgewirkt. Ich behaupte mal, dass ich überall harmonische Übergänge hingekriegt habe.
Und jetzt, noch feucht, ist die Jacke wunderbar weich. Das mit dem Reißverschluss überlege ich noch.
11.5.06 14:19


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