Spinnen, Stricken, Sticken - Was man alles so machen kann



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Also letzten Montag habe ich mich von der lieben Evi bekochen lassen. Das n?chste Mal koche ich wieder ...
Doch morgen kommen gleich zwei (die Schwestern) und wir feiern unsere winterlichen Geburtstage nach (ganz sch?n sp?t, dieses Jahr). Deshalb muss ich laaaangsam mal anfangen, ein wenig zu kehren, an das Men? (?) zu denken und ein wenig auf-zu-r?u-men


Wie das wohl als Besucher bei mir ist, in eine verr?ckte Wollwelt zu kommen. Auf dem vierten Stuhl am Tisch "sitzen" zwei Ballen Vlies mit bunten Baumwollp?nktchen. Auf den Klaviertasten (auf dem Deckchen) liegen noch die Geschenke (einpacken!!!, um Himmels willen - das liegt mir nun gar nicht), sonst aber auch immer Wollstr?nge und so - genau wie auf dem Klavierhocker. Wenn jemand spielen will, muss er erst mal eine Weile r?umen. M?ssen zwei Spinnr?der rumstehen? Lieber nicht, ich werde eines in seine Tasche r?umen...
Dann h?ngen da die Str?nge, die noch nicht verstrickt sind, rum. Die st?ren nur wenig. Doch die ganzen kleineren (M?ll-)T?ten mit Spinnmaterial (in diesem Zimmer nur die Edelfasern), die unter einigen Sesseln liegen. hmmm. Wirkt ein wenig Woll-Messie-m??ig...(das andere Zimmer - das mit der unversponnenen Wolle - ist f?r die ?ffentlichkeit nicht mehr zug?nglich).
So, nun ist das im Kopf gekl?rt, da sollte ich mich mal an's Werk machen.
Hach, doch noch eine kleine Blogrunde....

6.3.05 14:48


Woll-Wissenschaft
[statt zu putzen, gr?ble ich ? putzen kann ich auch noch morgen]

1. Die Frage nach der Laufl?ngenmessung bei Industriegarn l?sst mir keine Ruhe. Beate hat ja mal herausgefunden, dass das Garn ungedehnt gemessen werde. Das "cond." bedeutet, dass die Laufl?nge bei einer bestimmten Luftfeuchtigkeit gemessen wird. Doch sowohl J?rg als auch ich haben zus?tzlich die Beobachtung gemacht, dass das Selbstgesponnene immer etwas d?nner wirkt als ein Garn aus der industriellen Fertigung mit (angeblich) gleicher Laufl?nge. Meine Mess-Methode besteht darin, beim Abhaspeln die Umdrehungen (auf ? genau) zu z?hlen (alle 40 Umdrehungen lege ich einen Z?hlfaden ein) und nach dem Waschen den Strang locker h?ngend, ohne ihn zu dehnen, zu messen (die Umdrehung ist dann das Doppelte). Fragt sich nat?rlich, ob Industriegarn gewaschen wird (oft wird ja die Maschenprobe hier nach dem Waschen ganz anders ? beim Handgesponnenen eher nicht).
Das werde ich also erforschen, indem ich ein Sockenwollkn?uel nach meiner Methode messe. Es handelt sich um wei?e Wolle, die muss zum F?rben ohnehin auf Str?nge gewickelt werden. Das Ergebnis werde ich Euch mitteilen.

2. Eigentlich wollte ich auch dieser Legende, dass man frisch versponnene Wolle vor dem Verzwirnen ruhen lassen soll, experimentell nachgehen. Was soll das bringen?, lautet die Fragestellung. Doch andererseits ist das nicht interessant, denn ich werde diese Methode nie praktizieren, es sei denn ich will tausend neue Spulen kaufen. Das k?me ansonsten einem selbstauferlegten Spinnverbot f?r einige Tage gleich...
Ich behaupte also einfach: Die Wolle wird wundersch?n, auch und vielleicht gerade wenn man sie gleich weiterverarbeitet. Basta!

3. Warum zwirne ich in letzter Zeit fast immer dreifach? Das liegt daran, dass es gleichm??iger wirkt.



Die zweifache Wolle, hier links vom Strich, neigt dazu immer ungef?hr so ∞∞∞∞ auszusehen, m?ppel, m?ppel, m?ppel. Im Umriss wirkt das Dreifache glatter. Solche Monstrosit?ten wie bei (1), rechts davon, werden im dreifachen etwas nivelliert, siehe rechts von (2). Doch ist das Garn dann nat?rlich nicht superd?nn, etwa 100m/50g. F?r d?nneres Garn muss ich weiterhin zweifach zwirnen.
Nat?rlich ginge es schon, mit etwas mehr Geduld und Beharrlichkeit, noch d?nner zu spinnen, das w?re f?r mich dann aber keine angenehme T?tigkeit mehr. Also lasse ich es sein.
6.3.05 17:21


Echt herb....
Konfirmation 1978



Eigentlich ganz coole Klamotten f?r 1978 (jedenfalls cooler als die anderen Nasen auf dem Foto, aber meine verkrampfte Armhaltung!!!). Ich erinnere mich deutlich, dass wir das Zeug gekauft haben (Hauptsache Schwarz), damit ich es auch im wirklichen Leben tragen kann. Und das habe ich heftigst getan. Was kann ich daf?r, dass ich dann mindestens eine Dekade lang fast nur Schwarz....
Das wollte Enjoy sehen...
8.3.05 01:41


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Ach, war das ein sch?ner, turbulenter Abend! Der Bl?mchenschal hat endlich seine Besitzerin gefunden, und der Alien-Schal hier ist auch zu seinem Frauchen gekommen. Diese Neonfarbe kam ja vom Lebensmittel-Pistaziengr?n (nur um es noch mal zu erw?hnen, die gef?llt mir ausgesprochen gut und ich habe auch noch einen halben Liter)...


Und das sind sie, meine reizenden "G?stinnen", die mir zuliebe auf ihre Pers?nlichkeitsrechte verzichtet haben , und sich in Elisabeth I. und dem kurz?rmeligen Fair-Isle-P?ll zeigen und diese auch mitgenommen haben...
Die beiden Dinger habe ich n?mlich nie (besser: genau ein Mal) getragen und aus dem Fair-Isle bin ich doch glatt "rausgewachsen", seit ich nicht mehr rauche (Wurstpelle). Es ist guuuuut so, ich werde den Verlust gar nicht sp?ren, und die zwei Pullis d?rfen mal an die frische Luft. Ist das nicht wunderbar?
Als Belohnung habe ich mir Wolle gew?nscht ? mal sehen, was die zwei Lieben auftreiben... also ganz uneigenn?tzig, gutmensch-ig bin ich nun auch nicht...
8.3.05 11:59




Dieses war der erste Streich und der zweite, dritte, vierte... folgt sogleich. Naja, nicht gleich sondern so langsam. Weil aber jetzt pro Farbe nur noch so um die 80 g zu spinnen sind, geht es scheinbar schneller, weil es abwechslungsreicher ist. Dieses Rostrot unten rechts finde ich ganz sonderbar. Es besteht zu zwei Teilen aus Weinrot und einem Teil Orange (das ged?mpfte) und wirkt eigentlich br?unlich. Faszinierend. Ich behalte mir vor, wenn etwas nicht passen sollte, auch noch neue Kombis zu spinnen. Aber bisher ist es in Ordnung. Auch kommt nicht jede Farbe mit jeder anderen zusammen, so streng m?ssen die Farben also nicht abgestimmt sein. Ach, hallo Dagmar , es ist schon sehr schw?rzlich, das Aubergine, was?



Weil ich abends dann keine Lust auf meine schwarze Strickjacke hatte, habe ich was Neues angefangen . Ein Brillenetui soll das werden, wie man rechts vielleicht erkennen kann. Es ist ein Entwurf von Kaffe Fassett (aus Glorious Needlepoint) und erinnert mich an das venezianische Mille-Fiori-Glas. Das behalte ich aber nicht, es ist f?r eine Freundin. So was Kleines ist fein, man sieht ja, wie viel man an einem Abend schaffen kann. Das ist keine so be?ngstigende Sache wie die Kissen (200x200=40.000 Stiche ) oder gar ein Teppich.
9.3.05 12:49


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