Spinnen, Stricken, Sticken - Was man alles so machen kann



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Das Top zur Blog-Pause



Danke, Beate, f?r die Initiative und die Idee f?r diesen Knit-Along. Das Ding passt gut und ist wegen der Seide-Merino-Mischung sehr weich, doch der Sommer...? Das Licht hat auch nicht gereicht, um ein anst?ndiges Foto zu machen.

Ich werde jetzt mal eine Zeit lang nicht aktiv bloggen, aber weiter bei Euch lesen.
Bye-bye



So vielleicht? Da sieht man jetzt den Hosenrei?verschluss durch. Habe vergessen zu erw?hnen, dass das Top nur 143 Gramm wiegt!
6.6.04 11:20


Also Leute, ich bin schwer krank (mal wieder). Jetzt ?berlege ich, inwieweit es sinnvoll ist, aus einem Strickblog ein Krankheitsblog zu machen.
?ber meine Krankheit will ich erst mal nichts erz?hlen. Das liegt daran, dass ich daf?r meine gesamte Krankheitsgeschichte seit November 1990 aufrollen m?sste. Das mache ich vielleicht mal ? heute aber nicht. Ich m?chte eigentlich immer alles genau erkl?ren, denn ich habe die miesesten Erfahrungen mit meinen Mitmenschen gemacht. Damals war ich an der Uni und dank falscher "Freunde" wussten bald alle ? auch die, die mich nur vom Sehen her kannten ? von meiner Erkrankung. Das Schlimme war dann die Reaktion der Leute. Manche sprachen vor lauter Angst nicht mehr mit mir (Mir ist schon klar, dass die Angst hatten, was Falsches zu sagen ? aber ich kotze dennoch). Andere hatten immer diese Mitleids-Fresse auf. Und das hasse ich noch mehr. Ich bin ja noch nicht mal verunstaltet, amputiert oder sonstwie behindert, kann mit also vorstellen, wie kotzig das f?r Kranke ist, deren Krankheit ?u?erlich sichtbar ist. Diejenigen, die sich getraut haben, was zu fragen, haben es immer wieder geschafft, die falschen Fragen zu stellen . Und es ist vor allen anderen Dingen unglaublich anstrengend, immer wieder solche doofen Fragen zu beantworten und immer wieder alles erkl?ren zu m?ssen.
Jeder Mensch reagiert da anders. Ich bin halt die aggressive Kranke.
Seit letztem Mittwoch bin ich diagnostisch unterwegs und warte(!) jetzt auf einen OP-Termin. Das ist die H?lle.
Heute war ich in der Arbeit. Gl?cklicherweise war wenigstens "die Doofe" ? die unglaubliche Nervens?ge ? nicht da. Das hie? aber auch, dass sich vor mir ein unglaublicher Berg Arbeit gestapelt hat, den ich einfach nicht bew?ltigen konnte. Das hat mich f?rmlich gel?hmt. Doch eines ist klar: Ich muss unbedingt ein bis zwei G?nge zur?ckschalten und das auch beim Handarbeiten.
9.6.04 13:03


[Es hat schon geholfen, auch hier zu erw?hnen, dass ich "nicht ganz auf der H?he bin". Denn Normalit?t ist es eigentlich, wonach ich mich sehne. Auch wenn das niemals erf?llt werden kann, denn selbst ohne Krankheit bin ich alles andere als normal. ]

Heute wird noch mal die Werbetrommel f?r den

der Mitte Juni beginnt, ger?hrt.

Der liebe J?rg hat mir noch mehr einschl?gige Literatur zukommen lassen. Das Vorwort, ein anr?hrendes Pl?doyer f?r die Filetarbeit, habe ich hier, auf der Net-Along-Seite, mal ver?ffentlicht (Gut, dass ich Tippse bin, mein Text-Scan-Programm ist verdunstet ).
Wenn ihr mal Zeit habt ? eine sehr erbauliche Lekt?re.

Doch den Prolog gibt es nun hier:

Rundfilet

Wenn auch eine altbekannte Technik, kann jedoch in besonderer Weise als
Z E I T G E M ? S S
bezeichnet werden, da diese in vielerlei Hinsicht den Bed?rfnissen der Gegenwart au?erordentlich entgegenkommt.
? S C H N E L L ist die Technik zu erlernen, so da? man recht bald zur vollen Freude an einer wohlgelungenen Arbeit kommt.
? S C H N E L L w?chst das Handarbeitsst?ck unter den bald ge?bten H?nden.
? Gering ist der Materialbedarf in jedem Fall, auch f?r ein ansehnliches St?ck ? der Aufwand ist also auch B I L L I G .
? Die duftigen, luftigen Musterungen, gleich welcher Gr??en, passen stilm??ig in jeden Haushalt, selbst in den M O D E R N eingerichteten.
Eine Rundfiletarbeit ist daher ein ideales G E S C H E N K , immer richtig, immer Freude schaffend.


10.6.04 13:52


Au Mann, Ihr seid wirklich lieb!
Danke f?r all Eure Kommentare in den letzten Tagen!


[Ich warte immer noch auf einen Termin und muss arbeiten - das ist nicht gut f?r mich, den ich tippse ja z.B. OP-Berichte ]

An den letzten Abenden habe ich tats?chlich mal gestickt und das Fischkissen fertiggestellt. Tataaaaaaaaaaa!



Sogar zum N?hen konnte ich mich gestern nachmittag aufraffen, obwohl es unter dem Dach, wo die N?hmaschine steht, dr?ckend schw?l war.
Das Design gibt es auch als Stickvorlage im "Ehrmann Needlepoint Book". Das hat sich mein Liebster ausgesucht, der liebt r?mische Mosaiken. Einzelne Fische haben einen ganz witzigen "Gesichtsausdruck" - das Ganze hat also schon Spa? gemacht, obwohl es ?ber ein Jahr gedauert hat (und mindestens ein halbes blo? rumgelegen ist).
11.6.04 13:10


Irrungen und Wirrungen
Vorgestern Abend hat mich das Stricken wieder gepackt. Da war noch diese selbstgesponnene und versuchsweise dunkelrot gef?rbte (und dann doch wieder lila geratene) Seide-Merino-Mischung.
Letztlich hatte ich mich f?r Henry VII. entschieden, aber in meiner Gr??e, also eine Henriette.

Wundersch?n, nicht?
Doch das ist sooooooo m?hsam (Susanne! Wie hast Du das durchgehalten?). Vielleicht liegt es an dem etwas unelastischen Garn ? mit reiner Wolle k?nnte es angenehmer zu stricken sein. Doch diese tausenden Verkreuzungen pro Reihe und keine Chance, die jemals auswendig zu lernen! Dazu kommen noch die ewigen verschr?nkten Maschen (auch links verschr?nkt) Wahnsinn. (Ganz nebenbei war die Maschenprobe f?r die Catherine Howard Jacke noch viel krasser, da wird sogar in den R?ckreihen gekreuzt. Keinerlei Erholung zwischendrin!)
Das Anfangsst?ck ging ja noch, doch w?hrend der dritten Reihe des Hauptmusters habe ich aufgegeben.
Jetzt lieb?ugle ich mit dem Hervor aus dem Wikinger-Buch.
Also eine echte Strick-Krise.

[Schlicht horrorm??ig war die Nachricht gestern auf meinem Anrufbeantworter, dass ich erst am Dienstag, den 22. operiert werde. K?nnte mich jemand derweil bitte ins k?nstliche Koma versetzen? Diese lange Wartezeit finde ich einfach unverantwortlich.]
12.6.04 16:38


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