Spinnen, Stricken, Sticken - Was man alles so machen kann



  Startseite
  Über...
  Archiv
  Hubertus Spültuch
  Pythagoras-Armkugel
  Taschen filzen
  Blogs und Links
  Net-Along
  Meine Oma
  Impressum
  Datenschutz
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   
   Hier sind die Links...
   
   Fotos meiner Werke
   
   Armkugel-Anleitung
   
   Textiles Fernsehprogramm
   



*******

*******




http://myblog.de/angela

Gratis bloggen bei
myblog.de





Die verstrickte Dienstagsfrage 9/2011
Wie lange tragt ihr im Durchschnitt euer Selbstgestricktes? Oder
anders gefragt: Was ist euer ältestes Strickstück? Und was macht ihr mit den Teilen, wenn ihr sie nicht mehr tragen mögt? Verschenken, in die Altkleidersammlung geben oder aufribbeln und etwas Neues daraus stricken?
Vielen Dank an Anke für die heutige Frage!


Gute Frage! Ich trage das Zeug bis es auseinanderfällt bzw. bewahre es lange auf. Mein ältestes Stück, das ich noch aufbewahre (aber selten trage), dürfte der Blümchenpullunder sein. Oder der Schulz-Pulli. Die sind von 2004. Es gibt einen natürlichen (Motten-)Tod oder die Pullis werden zu Tode gewaschen - gerade die reine Wolle hält das nicht ewig aus. Wenn die Pullis schäbig werden oder von Anfang an nicht so toll geworden sind, dienen sie als Hauspullis. Und das sehr lange. (Diesen Winter habe ich angefangen, die zweifarbige Un-Fair-Jacke als Hausjacke aufzutragen)

Und dann werden sie rigoros weggeworfen, nachdem ich noch die Knöpfe ab- und die Reißverschlüsse herausgetrennt habe.

P.S.: Das Sterben steht aber nicht im Einklang mit der "Geburtenrate"
1.3.11 13:35



Schon lustig, wenn der Paketbote einem "Viel Spaß beim Stricken!" wünscht.
Hier habe ich beim Ausverkauf der woolbox zugeschlagen und nach kurzem Überlegen lieber 800 statt 600 Gramm (fast schwarzes Alpaka) gekauft, weil ich dachte, meinem Mann mal wieder was gönnen zu müssen. Pah! Pustekuchen! Der sagt wieder, er habe genug Pullis. Was soll man da machen? Ich hatte mir bereits Durrow, den Pulli mit den gemusterten Ärmeln, ausgeguckt. Neiiiiin, viel zu wild. Lieber gar kein Pulli. Na gut?!


In gestohlenen Minuten bin ich nun bei der Blende des A-Shaped-Cardigan. Man sieht vielleicht, dass diese doppelt gestrickt wird (Umbruchkante ist das Orangefarbene). Und damit es nicht zu langweilig wird, mache ich auch auf die Innenseite Sterne. Wird aber ganz schön dick. Ich bibbere ein bisschen, dass die Blende auch die richtige Maschenzahl hat. Hier ist nur der Blick auf den hinteren Halsausschnitt zu sehen. An den vorderen Kanten muss ich die Blende sicher ziemlich dehnen. Aber das ist beim Original im Buch auch so. Immerhin.
2.3.11 13:54


Der A-Shaped-Cardigan ist endlich fertig. Und gelungen. Gestern abend habe ich endlos die Säume umgenäht und die Ärmel eingesetzt. Jetzt muss die Jacke noch gewaschen werden. Mein Resümee schon vorher: A-Shaped macht ein bisschen dick
Und weil ich noch (mühsam gesponnenes) Garn habe, muss jetzt auch die passende Mütze her!


Ob ich die passende weiße Zopfperücke bekomme?
(vielleicht in Wien beim Mozart-Lookalike-Shop. Kennt ihr die "Mozarte" in Wien. Drückerkolonnen die an der Hofburg wie die Geier kreisen und Touristen anhauen, ob sie nicht ein klassisches Konzert besuchen wollen?)
5.3.11 13:16













Hurra!
Der A-Shaped-Cardigan ist voll gut gelungen, sitzt gut und braucht keinen Verschluss. Nochmal Hurra!
Mühsam war nur das Spinnen. Ich habe die Jacke jetzt nicht gewogen, aber man kann sich vorstellen, dass viele hundert Gramm dünnes Garn zu spinnen eine Weile braucht.

Daten: Die Wolle stammt von Wollknoll, die Anleitung aus dem Buch More Sweaters von Lise Kolstad und Tone Takle.
Gestrickt mit Nadelstärke 2,5 (Blende: 3) mit vielen Spinn-Unterbrechungen seit Mai 2010.
7.3.11 14:26


Danke für eure Kommentare! Mich erfreut die Jacke tatsächlich mal sehr. Bloß "blöd", dass es grad so warm ist.
Jetzt aber:

Die verstrickte Dienstagsfrage 10/2011
Fällt euch auch auf, dass die Strick-Anleitungen immer länger werden? Selbst Anleitungen für einfache Strickstücke umfassen mittlerweile mehrere Seiten. Was haltet ihr davon?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!


Kicher. Laberlaber. "Nächste Reihe: blabla".
Das könnte an unseren Freunden in GB und USA liegen. Mir ist diese Art ausführlicher, Reihe-für-Reihe-Beschreibung jedenfalls erstmalig bei meinen frühen (noch englischsprachigen) Rowan-Heften untergekommen.
Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Anleitungen in der Rebecca in einer Art vorauseilender Gehorsamkeit bereits uns deutschen Strickerinnen die englische Art der Armausschnitte aufzwingt? Also dieses "decrease 1 stitch at each end of next 4 rows..." statt "jd. 2. R. 2x2 M abketten". Entweder wurde das aus dem Englischen übersetzt und nicht angepasst - aber, mal ehrlich: Was kümmert es mich, wenn in der Naht der Armkugel ein paar Treppchen drin sind? Oder gleich im Deutschen so formuliert, dass die Übersetzung ins Englische leichter fällt.
Diesen vorauseilenden Gehorsam konnte ich auch bei meinem Nebenjob beobachten (wo ich manches ins Englische übertrage) und habe das gleich wieder abgestellt.
Jedenfalls wirken auf mich manche Anleitungen, als seien sie für Volldeppen abgefasst.
Und das ist ja wohl keine von uns?!
8.3.11 14:07


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung