Spinnen, Stricken, Sticken - Was man alles so machen kann



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Die verstrickte Dienstagsfrage 5/2011
Ich beobachte häufig, dass Strickstücke, die von einer Vorlage gestrickt wurden, überschwänglich gelobt werden, auch wenn es ein simples Teil ist, dass hunderte Male im Netz gezeigt wurde.
Selbst entworfene Sachen bekommen häufig sehr wenig Beifall, obwohl da doch richtig Können und Mühe drinsteckt.
Sehe ich das falsch? Und wenn nicht, warum ist das so?
Vielen Dank an Reni für die heutige Frage!

Mir ist das so noch nicht aufgefallen, ich habe bisher aber auch nicht darauf geachtet.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass lobende Kommentare nebenbei auch die Funktion haben, das eigene "Nachmachen" zu rechtfertigen oder anzukündigen. Und Nachmachen geht nur, wenn eine Anleitung für alle verfügbar ist. Nach dem Motto: "Uiii, das steht Dir super, die Farbe würde mir aber nicht stehen..." bekundet man schon mal den Plan, dieses Teil auch an sich selbst sehen zu wollen.
Äh.
Ja, ich glaube, Loben ist auch Selbst-Identifikation. "Wenn Du das stricken kannst, kann ich das auch" steckt da drin.
Umgekehrt macht das selbst entworfene Teil ein bisschen neidisch, seien wir doch ehrlich.
Puuh, das psychologische Wollschaf bringt mich ins Schwitzen...
1.2.11 14:09


Man sieht mich glücklich grinsen, denn dank meines Liebsten habe ich eine neue Kamera, die sogar bei trübem Lampenlicht noch scharfe Fotos macht und eine wunderbare Makro-Funktion hat.


Da! Mitten in der Nacht, nur mit einer Funzel beleuchtet.
Nur an den Farbwerten (Weißabgleich) muss ich noch was ändern. Selbstportaits wurden ganz käsig und auch im weiteren stimmen die Farben nicht ganz.


Nun aber zum Thema. Das wird eine Marina, doch weil da so kräftiges Pink drin ist, neige ich zur Umbenennung: Anden-Marina oder peruanische Marina oder equadorianische Marina
Begonnen habe ich am unteren Rand des Blümchens. Dann musste ich feststellen, dass ich wohl doch etwas zu wenig Maschen (provisorisch) angeschlagen hatte und habe das als Taille deklariert. Im weiteren habe ich dann zugenommen und erst mal stillgelegt, um den unteren Rand doch zuerst zu beenden.


Währenddessen war mir der Kontrast von dem hellen Olivgrün und Orange doch zu flau und ich habe oben - äh unten! - ein anderes, dunkleres Grün genommen:


Jetzt muss ich am oberen Teil wieder einige Runden auftrennen, dies aber später, denn zuerst kommt jetzt echt der untere Rand.
Steigt noch jemand durch?
2.2.11 14:25




Stimmt schon - ganz schön bunt! Aber letztlich sieht man hier, dass doch der Eindruck von Streifen überwiegt. Oder? Äh?
Piiiiink!
Jedenfalls konnte ich den unteren Rand beenden. Eigentlich wollte ich gestreifte Rippen - wie immer - machen, aber das war dann doch zu viel.
Ich mag Säume nicht sonderlich, weil die auftragen. Und hier musste ich sogar nähen! Ich nähe gerne, aber keine Säume! Entsprechend lange hat das gedauert.
Früher habe ich solche Säume meist gleich beim Abketten angehäkelt, aber ich irre mich zu oft bei der richtigen Stelle und eine Naht ist da schneller wieder aufgetrennt. Der gestrige Abend war jedenfalls die Hölle.

5.2.11 11:54




Ich weiß noch nicht, ob ich den oberen Teil als Raglan (wie bei Autumn Rose) gestalten soll, oder doch einfach normale Armausschnitte nehmen soll. Daher habe ich das große Teil erst mal stillgelegt und die Ärmel begonnen. Hier wusste ich ja schon (könnte man meinen), wie es geht und habe den Saumrand provisorisch angeschlagen, um ihn anzustricken. Was ich dann prompt vergessen habe und drei Runden wieder auftrennen musste. Aber jetzt haben auch die Ärmel einen Saum und zwar einen schönen, flachen.
Man kann hier sogar erkennen (linke Bildmitte) wie die Maschen zusammengestrickt wurden.
6.2.11 12:09


Ich rätsele ja nun schon seit über einem Jahr wieder regelmäßig bei gagolga. 2006 wurde ich durch andere Strickblogger darauf aufmerksam, habe die erste Staffel eher mäßig gut durchlaufen (da gab es noch Cheats im Netz, die Versuchung war zu groß), doch alles weitere wurde brav selber oder mit Hilfe der anderen gerätselt. Mir tut es gut, etwas für mein Hirn zu tun, da habe ich die Strickzeit-Verluste in Kauf genommen.
Dann kam im August die Querflöte dazu, da übe ich täglich eine bis eineinhalb Stunden.


Somit bleibt am Nachmittag nicht mehr viel Zeit zum Stricken und das Nachmittags-Ding wächst nur langsam: Eine Wurst mit sonderbaren Enden (ich zeige das Foto eh nur, um zu beweisen, dass Schwarz nun endlich auch Schwarz ist). Ein Wickelpulli. Die Kenner erinnern sich. Ich habe nun auch verstanden, wie gewickelt bzw. verschlungen wird und bin schon ganz heiß, das Ding zu tragen.
Noch eine theoretische Erwägung: Da dieses Püllchen eher taillenkurz ist, eignet es sich eher dazu, über Kleidern (oder sehr langen Blusen) getragen zu werden.
7.2.11 12:19


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