Spinnen, Stricken, Sticken - Was man alles so machen kann



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Jetzt sind es nur noch sechs Knäuel. Das ist Rød, auch Rot oder im Englischen Maple Leaves. Tja, meine Jacke wird aber Purple.
Wie man sieht, mache ich nicht diese kleinen Garnklumpen, die dann lästig herumbaumeln und sich verknoten. Bei solch einfachen Intarsienmustern ist es problemlos möglich, die Knäuel im Ganzen zu verwenden, sie brauchen bloß einen festen Platz neben der Strickerin und Konzentration beim Wenden des Strickstücks.
Toll diese Farben der Gründl Hot-Socks. Nicht so toll ist die Fusseligkeit des Garns. Die Beobachtungen von Silke kann ich bestätigen. Das Garn wird sicher pillen. Aber irgendwie wäre es auch erstaunlich, wenn es bei weichem Dochtgarn nicht so wäre.
Bloß... für Socken? Lieber nicht.
Die nächsten Tage wird es hier still. Ich nehme Salina - Glatt-Rechts-Gestrick - mit auf die Reise.
1.10.09 12:43



Heute vormittag noch bei den "Depperten" herumgestiefelt, um Jugendstil zu sehen.


Eine Woche zuvor auf dem Weg - gotische Verzückung.


Dann gleich auf den Spuren vom "Brenner" im Augarten.


Und schnell eine Runde mit dem Riesenrad. Da könnte man glatt ein (babyleichtes) Städterätsel draus machen.


In der Karlskirche mit dem Panorama-Lift bis ganz unter die Kuppel.


Aug' in Aug' mit dem Flughund. Putzig!


Und im Museumsquartier am "Stadtlesen" teilgenommen.


Anschließend ein Restaurationsbrot genossen (ja, das heißt wirklich so). Es gibt aber auch für einsvierzig ein Butterbrot im Caféhaus.


Und bei Hundertwasser wie eine Doofe (selbst auf dem Klo) geknipst.


Ja, diese Stadt (welche?) hat Charme. Und wir haben wirklich alles angeschaut. Viel moderne Kunst, aber auch die Klassiker. Schön war's!
9.10.09 18:04


Wir hatten ja volles Programm tagsüber, so dass ich abends schon etwas abgeschlafft war. Da war ich froh, dass ich was Einfaches zu stricken dabei hatte. In letzter Sekunde vor der Abfahrt hatte ich sogar noch diese Sicherheitsnadel-förmigen Maschenhalter für die Kragen-Maschen eingepackt.



Inzwischen ist auch noch der erste Ärmel fertig. Doch hier zuhause habe ich dann doch lieber mit dem Intarsienjäckchen weiter gemacht. Gestern habe ich - erkältungsbedingt - tatsächlich den ganzen Tag gefaulenzt und gestrickt. Wahnsinn!

Ach ja: Weiß jemand, was mit den Franken-Socks ist? Das geht ja gar nicht voran. Ich dachte, die werden Ende Oktober fertig...
11.10.09 12:42




Da liegen zwei Vorderteile auf dem bereits gespannten Rückenteil. Die werden heute noch am Kragen zusammengenäht und dann auch nass gemacht. Bleibt mir nun nichts anderes übrig, als jedes Teil einzeln zu spannen, aber das war es schon wert, denn diese Lochmuster werden halt doch immer viel größer als zuvor vermutet. Und wenn ich nun die Ärmel meiner Vorstellung entsprechend ändere - lang und völlig anders geformt - dann sollten die nicht bis zu den Knien reichen. Passt schon alles ... mit Purple, aka Rød, aka Maple Leaves...
12.10.09 14:36


Die verstrickte Dienstagsfrage 41/2009
Wie haltet Ihr es mit Euren Garnresten? Versucht Ihr, alles bis aufs letzte Gramm zu verstricken? Was macht Ihr mit den letzten kleinen Resten, werft Ihr die weg? Unterhalb von welcher Grammzahl wird ggf. weggeworfen? Oder verarbeitet Ihr auch Kleinstmengen in einem Resteprojekt, und wenn ja, was für eines wäre das?
Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

Ich hebe erst mal alles auf - und wenn ich beim Stricken merke, dass mehr als 100 Gramm übrig bleiben, jubiliere ich schon und denke über Mützen oder Handschuhe nach.
Auch bei ganz kleinen Mengen wandert immer der Rest in eine bestimmte Schublade (die ich dringend mal ausmisten müsste), wo Reste zum Reparieren aufbewahrt werden. Das habe ich sicher schon zwei- bis dreimal gebraucht. Öfter allerdings auch nicht.
Die Reste meines handgesponnenen Fair-Isle-Garns haben eine eigene Kiste. Hier bleiben oft beträchtliche Reste, denn beim Farbenmischen, schlage ich oft noch die eine oder andere Farbe dazu und verspinne brav das ganze Gemisch. Daraus nehme ich dann für FI-Handschuhe und ähnliches.

Und noch eine:

Die verstrickte Dienstagsfrage 42/2009
Die Bezahlung, wenn man für Geld strickt, ist allgemein sehr gering, ebenso wenn man Selbstgestricktes verkauft: Der Lohn, umgerechnet auf die Stunde ist lächerlich. Gesetzt den Fall, man würde für das Stricken anständig bezahlt werden - würdest Du dann Deinen Beruf wechseln und professionelle Auftragsstrickerin werden? Falls nein, warum nicht?
Herzlichen Dank an Jinx für die heutige Frage!

Nein, das wäre nichts für mich, denn...
- Ab und zu muss selbst ich unter Leute.
- Ab und zu muss selbst ich meine Hände entspannen. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste 40 Stunden pro Woche nur stricken. Das würden meine Gelenke heutzutage nicht mehr mitmachen.
- Die zickigen Kundenwünsche von Volldeppen zu erfüllen macht nicht immer Spaß.
- Als theoretische Überlegung ist das ganz reizvoll, denn man hat immer was Schönes in den Händen. Das war's dann aber auch.
13.10.09 14:35


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