Spinnen, Stricken, Sticken - Was man alles so machen kann



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Ja, hallo! Jetzt bin ich auch wieder da.
Wir waren wieder mal in Frankreich (mit mageren Sprachkenntnissen ist das immer wieder Abenteuer). Und Glück hatten wir mit dem Wetter! Während ganz Gallien in der Hand des Regens war, gab es im Südosten immer eine kleine Sonnenecke - Also: Ganz Gallien? Nein!
Gestrickt habe ich zwar schon ein wenig - immer wenn abends in der Unterkunft das Licht ausgereicht hat - aber erst mal gibt es ein paar Impressionen.


Kunst und Kultur sind nicht zu kurz gekommen.


Aber wichtig war erst mal eine schöne Gegend in den Pyrenäen.


Blick von der Küche unseres Mobil Home (Campingplatz) auf ein anderes (diese Teile sind echt komfortabel).


Viele Wanderungen gemacht.


Und wieder Kunst (mit "Leck mich...").


Meine erste Tropfsteinhöhle! Sensation! (bis auf die anschließende Blasenentzündung, die mich in die Hände des Docteur César getrieben hat )


Der Mont Canigou.


Dann eine weitere Woche Meeresstrand im Apartement. Auch sehr schön!


Klares Wasser.


Nette Gesellschaft.


Und bei Bewölkung eben wieder Wandern. Diesmal bis zur spanischen Grenze.


Am schärfsten war dann bei der Heimreise im Ardèche diese Unterkunft. Die Tin-Tin-Suite, sozusagen. Da haben wir direkt noch einen Tag verlängert...

Hachja, zuhause ist es nun auch ganz schön. Aber der echte Strickrausch kommt bei dem Wetter nicht auf. Wie jedes Jahr eben. Im August fange ich dann mit den Weihnachtsgeschenken an, da geht es dann wieder aufwärts.
14.6.09 12:52


Urlaubsstrickprojekt Nummer Zwei* ist das hier...


Und das kam so:
Vorsichtshalber hatte ich mal wieder Baumwolle für den Sommer gekauft. Diesmal immerhin mit etwas Hirn, denn Schwarz geht ja immer und eigentlich bräuchte ich auch was Schwarzes, das zu allem passt.
Zuhause hatte ich dann noch schnell in meinen Heften gewühlt und dieses Verena-Modell geplant, allerdings als Jacke, also eben mit geteilten Vorderteilen.


Doch nach zehn Zentimetern sah - trotz schwarzen Garnes - das Muster richtig mies aus (das lag zum Teil daran, dass die Abnahmen entgegen der Regeln der Kunst in Richtung der Schräge verlaufen...egal). Das musste also aufgetrennt werden.


Panisch habe ich dann das Heft nach passender Lauflänge und Nadelstärke durchgeblättert und dieses "wunderbare" Jäckchen in der Farbe "Erbrochenes" gefunden.
Das Muster oben in Schwarz kommt von diesem Modell.
Mehr als ein beinahe fertiges Rückenteil habe ich nicht geschafft. Und nun überlege ich ernsthaft, ob ich das nicht auch wieder auftrenne und mit der Strickmaschine was Ordentliches, Glattes mache.
Was ist nur mit mir los? Werde ich jetzt richtig alt?


*Nummer Eins demnächst.
15.6.09 14:46


Viele Wollschaffragen!

Die verstrickte Dienstagsfrage 22/2009
Wie alt ist Euer ältestes UFO? Was hält Euch Euch davon ab, es fertigzustellen?

Das könnte glatt die Doppelstrick-Decke mit dem Muster von Kaffe Fassett sein. Oder der Pulli Sicily, aus dem ich schon die Nadeln gezogen habe (um an die schönen Maschenmarkierer zu kommen...).
Aber wahrscheinlich ist es doch das hier:


Waves of Grain aus der Knitty. Dieses Tuch hatte ich angefangen, nachdem ich mein erstes mit Perlen fertiggestellt hatte. Aber eigentlich habe ich keinen Plan, wer dieses Tuch mal bekommen soll. Und dann habe ich es abgelegt und nun liegt es...

Die verstrickte Dienstagsfrage 23/2009
Ich habe für mich gerade das RVO- und RVU-Stricken entdeckt und bin begeistert, dass ich mir so das Nähen weitestgehend sparen kann. Nun habe ich allerdings bereits einige Male gelesen, dass andere Strickerinnen nicht gerne in Runden stricken, da es dann eben keine Seitennähte gibt und dem fertigen Teil so die Stabilität fehlt. Könnt Ihr das bestätigen?

Ich weiß nicht, ob ich zum Beispiel so was mal behauptet habe. Könnte schon sein, ich behaupte gern mal was.
Aber auf jeden Fall bietet eine Seitennaht die Möglichkeit zu Korrekturen (enger und auch ein wenig in der Länge "raffen").
Da ich ganz gerne nähe, kann ich die Begeisterung nicht teilen. Auf jeden Fall wird die Schulterpartie mit Nähten stabiler. Wenn man gekaufte (qualitätvolle) T-Shirts anschaut, dann haben die in der Schulternaht oft ein Nahtband zur Stabilisation. Das hat seinen Grund.

Die verstrickte Dienstagsfrage 24/2009
Habt ihr ein Lieblingsgarn? Wenn ja, welches und warum?

Hmm, vielleicht Felted Tweed von Rowan? Das fühlt sich einfach gut an und ist etwas, das ich nicht so ohne weiteres nachspinnen kann.
Ganz früher war das mal Geisha, ein Mohairgarn von Schoeller, wegen der Farbfülle und der Lauflänge (für bunte Achtziger-Jahre-Bilderpullis).

Die verstrickte Dienstagsfrage 25/2009
Nach welchen Kriterien wählt Ihr Eure Projekte aus? Nach dem Garn in Euren Vorräten? Nach den Lücken im Kleiderschrank (wenn z.B. ein warmer Pullover für den Winter fehlt)? Nach der Popularität (z.B. bevorzugt Knitalongs)? Weil die Stricktechnik oder der Schnitt spannend aussieht? Um eine neue Technik zu lernen? Weil es ein Modell von Eurem bevorzugten Designer ist?

Puh, das trifft irgendwie alles zu.
Ich stricke, um zu stricken, und dann muss was Neues her und je nachdem, wie die Präferenzen gerade sind (letztlich entscheiden bei gierigen Ich-will-sofort-Situationen die Vorräte), wird das eine oder andere Kriterium entscheidend. Auch ich bin gelegentlich ein Herdentier. Auch ich erwarte von meinen Lieblingsdesignern das Beste. Und Lücken im Kleiderschrank kann ich mir bestens vorgaukeln.
16.6.09 13:08



Das wäre nun Urlaubsstrickprojekt Nummer Eins, der Aeolian Shawl, den ich hier aus dem langweilig jeansblauen Single-Garn stricke. Es macht Spaß, das Gefummel mit den vielen Perlen. Ich dachte großzügig, "...ach, klar mache ich die große Version" und hatte beim Perlenkauf im Hinterkopf, dass ca. 1000 Perlen erforderlich seien. Da traf mich dann doch der Schlag, als ich mittendrin mal wieder nachgeschaut habe und es waren 2200.
Rasch habe ich auf eine mittelgroße Variante gewechselt und hoffe mal, dass die 1250 Perlen reichen. tsss.


Nun noch ein Wort zu dem Garn. Wie gesagt, es ist unverzwirnt und ich habe mich auch nicht besonders angestrengt, das weniger stark zu verdrehen, als normalerweise. Und dennoch zwirbelt es jetzt nur wenig - weniger als jedes Noro-Garn (und Knoten habe ich auch keine). Lediglich etwas ruhen lassen und natürlich den Strang waschen hat mir zu veritablem Lace-Garn verholfen. Das werde ich öfter mal machen (zumal ich echt nicht gerne verzwirne).
17.6.09 13:43




Fertig! Nach Jahren! Die Alfresco Leaves von Elian McCready, gestickt in Baumwolltwist auf feinem Stramin.
Das Motiv misst wegen des anderen Materials nur 30 x 30 cm. Da wird es schwierig, ein passendes Kissen zu finden.

Insbesondere wenn man, wie ich, am Dienstag "in die Stadt" geht und nur eine halbe Stunde bleibt, um Tonnen von Stickgarn für das nächste Projekt (Morning Glory) zu kaufen - das misst übrigens 45 x 45 cm.



Uff. Und dann keine Lust mehr hat, Kissenfüllungen und Stoff zu kaufen, was dazu führt, dass inzwischen fünf - ja FÜNF große Kissenplatten der Fertigstellung harren.

18.6.09 14:07


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